
Maren Guillaumon
Autorin & engagiert für Inklusion
Autorin bin ich vor allem spät abends, neben meinem Hauptberuf im Klima- und Umweltschutz, meinem „Familienjob“ als Mutter und meiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Daher hat es einige Jahre bis zur Veröffentlichung von „Mord im Spektrum“ gedauert. Zwei weitere Bände über Tony und Sam sind bereits in Arbeit.
Ich setzte mich für Inklusion ein, unter anderem als erste Vorsitzende der „Autismus Initiative Steinburg e.V.„, zusätzlich als Ansprechperson für Schleswig-Hostein im Netzwerk „gemeinsam.laut.stark“ und im Verein „Autismus-Netzwerk Schleswig-Holstein“.
Für die Autismus Initiative Steinburg halte ich regelmäßig Vorträge und leitet einen Gesprächskreis für autistische Erwachsene.
Warum habe ich „Mord im Spektrum“ geschrieben?
Im Frühjahr 2022 hatte mein Sohn gerade seine Autismus-Diagnose bekommen und viele Gespräche in der Familie drehten sich um Autismus. Auf einer Autofahrt sponnen wir rum, dass es eigentlich mal einen Krimi geben müsste, der in der autistischen Community spielt mit neurotypischen Polizist*innen – quasi als Gegenentwurf zu Krimis wie „Die Brücke“ oder „Lost in Fuseta“. Ein Krimi, in dem neurodivergente Personen mit ihrer Art der Kommunikation und Wahrnehmung die Basis bilden.
Ursprünglich hatte „Mord im Spektrum“ eine männliche Hauptfigur. Als ich Ende 2023 meine eigene Autismus-Diagnose erhalten habe und mich tiefer mit Autismus bei FLINTA beschäftigt habe, hat mich das sehr geärgert und ich habe die gesamte Geschichte umgeschrieben mit einer weiblichen Protagonistin.
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